WM 2026 Spielplan: Alle Gruppen, Termine und der neue Modus mit 48 Teams erklärt
Die größte Weltmeisterschaft aller Zeiten steht vor der Tür: Erstmals spielen 48 statt 32 Mannschaften um den Titel, verteilt auf zwölf Gruppen und drei Gastgeberländer. Wir erklären den kompletten Spielplan, den neuen Turniermodus und worauf sich Fußballfans in den kommenden Wochen einstellen dürfen.
Das Wichtigste in Kürze
- Die WM 2026 umfasst erstmals 48 Teams und insgesamt 104 Spiele.
- Gespielt wird vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko.
- Die Gruppenphase verteilt sich auf zwölf Gruppen (A bis L).
- Das Eröffnungsspiel bestreitet Co-Gastgeber Mexiko gegen Südafrika.
Der neue Modus erklärt
Mit der Aufstockung von 32 auf 48 Teams ändert sich die Struktur grundlegend. Zum Vergleich: Bei der EM 2024 in Deutschland traten 24 Teams in 51 Spielen an — die WM 2026 verdoppelt das fast. Die zwölf Gruppen umfassen je vier Mannschaften; die Gruppenersten und -zweiten sowie die acht besten Gruppendritten ziehen in die K.-o.-Runde ein.
Die ersten Spieltage im Überblick
| Datum | Gruppe | Partie (Auswahl) |
|---|---|---|
| 11. Juni | A | Mexiko – Südafrika (Eröffnung) |
| 12. Juni | B | Kanada – Bosnien-Herzegowina |
| 13. Juni | B | Katar – Schweiz |
| 14. Juni | C | Brasilien – Marokko |
| 14. Juni | E | Deutschland – Curaçao |
Worauf Fans achten sollten
- Drei Zeitzonen: Durch die Austragung in Nordamerika finden viele Spiele zu später deutscher Stunde statt.
- Mehr Spiele, mehr Außenseiter: Das größere Feld bringt Debütanten wie Curaçao auf die ganz große Bühne.
- Längeres Turnier: Mit über fünf Wochen ist die WM 2026 deutlich umfangreicher als frühere Endrunden.
Einordnung & Analyse: Chancen und Kritik am XXL-Format
Das aufgeblähte Format polarisiert. Erstens sehen Befürworter eine Demokratisierung des Fußballs: Mehr Nationen erleben WM-Atmosphäre, kleinere Verbände profitieren von Einnahmen und Aufmerksamkeit. Zweitens warnen Kritiker vor einer Verwässerung — mehr Spiele bedeuten auch mehr Partien ohne sportliche Brisanz und eine zusätzliche Belastung für die ohnehin strapazierten Profis.
Für deutsche Zuschauer ist die praktische Konsequenz vor allem der Schlafrhythmus: Wer kein Spiel verpassen will, sollte sich auf lange Abende einstellen. Unser Tipp: Den Spielplan frühzeitig ausdrucken und die Partien der Lieblingsteams markieren — bei 104 Spielen verliert man sonst schnell den Überblick.