Nintendo Switch 2 wird teurer: Ab September zahlen Sie in Deutschland 30 Euro mehr
Schlechte Nachrichten für Gaming-Fans: Nintendo hebt die Preise der Switch 2 an — in Japan ist die Erhöhung bereits in Kraft, Deutschland folgt zum 1. September. Und ein Blick nach Fernost zeigt, was passieren kann: Dort brachen die Verkäufe nach der Anhebung um rund 87 Prozent ein. Wir erklären, was auf Käufer zukommt und wie Sie noch sparen.
Das Wichtigste in Kürze
- In Deutschland steigt der Preis zum 1. September 2026 von 469,99 auf 499,99 Euro.
- In Japan trat die Erhöhung bereits Ende Mai in Kraft — von rund 270 auf 325 Euro.
- Die japanischen Verkäufe fielen daraufhin von 247.880 auf 31.751 Einheiten pro Woche.
- Als Gründe nennt Nintendo teurere Speicherchips, höhere Energiekosten und Zölle.
Der Japan-Schock als Warnsignal
Japan liefert den Vorgeschmack auf das, was Europa erwartet. Nach der Preiserhöhung Ende Mai brachen die Verkaufszahlen am Heimatmarkt drastisch ein — ein Minus von rund 87 Prozent binnen einer Woche. Allerdings ist ein großer Teil davon auf Vorzieheffekte zurückzuführen: Kurz vor der Anhebung hatten viele Japaner panisch gekauft, um sich noch den alten Preis zu sichern.
Die Preise im Vergleich
| Markt | Alter Preis | Neuer Preis | Gültig ab |
|---|---|---|---|
| Deutschland | 469,99 € | 499,99 € | 1. September 2026 |
| Japan | ca. 270 € | ca. 325 € | Ende Mai 2026 |
Ein branchenweiter Trend
- Nintendo ist nicht allein: Auch Sony (PS5) und Microsoft (Xbox) hatten zuvor die Preise angehoben.
- Umgekehrte Logik: Früher wurden Konsolen mit der Zeit günstiger — steigende Komponentenkosten kehren diesen Trend um.
- Auch die alte Switch: Selbst die ursprüngliche Switch wurde in Japan teurer.
Einordnung & Analyse: Jetzt kaufen oder warten?
Für deutsche Interessenten ergibt sich ein klares Zeitfenster. Erstens gilt bis zum 1. September noch der alte Preis von 469,99 Euro, teils sogar mit Rabatten — wer ohnehin mit dem Kauf liebäugelt, fährt vor dem Stichtag günstiger. Zweitens sollte man den japanischen Einbruch nicht überbewerten: Vieles davon sind Vorzieheffekte, die sich wieder normalisieren dürften.
Unser Tipp: Nicht in Panik verfallen, aber den September-Termin als realistische Deadline für den günstigeren Preis im Kalender markieren. Wer noch unsicher ist, sollte ein mögliches starkes Spiele-Aufgebot abwarten — gute Titel können den höheren Preis subjektiv leichter rechtfertigen.