Dienstag, 21. Juli 2026
Nintendo Switch 2 wird teurer: Ab September zahlen Sie in Deutschland 30 Euro mehr
Technik

Nintendo Switch 2 wird teurer: Ab September zahlen Sie in Deutschland 30 Euro mehr

Schlechte Nachrichten für Gaming-Fans: Nintendo hebt die Preise der Switch 2 an — in Japan ist die Erhöhung bereits in Kraft, Deutschland folgt zum 1. September. Und ein Blick nach Fernost zeigt, was passieren kann: Dort brachen die Verkäufe nach der Anhebung um rund 87 Prozent ein. Wir erklären, was auf Käufer zukommt und wie Sie noch sparen.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland steigt der Preis zum 1. September 2026 von 469,99 auf 499,99 Euro.
  • In Japan trat die Erhöhung bereits Ende Mai in Kraft — von rund 270 auf 325 Euro.
  • Die japanischen Verkäufe fielen daraufhin von 247.880 auf 31.751 Einheiten pro Woche.
  • Als Gründe nennt Nintendo teurere Speicherchips, höhere Energiekosten und Zölle.

Der Japan-Schock als Warnsignal

Japan liefert den Vorgeschmack auf das, was Europa erwartet. Nach der Preiserhöhung Ende Mai brachen die Verkaufszahlen am Heimatmarkt drastisch ein — ein Minus von rund 87 Prozent binnen einer Woche. Allerdings ist ein großer Teil davon auf Vorzieheffekte zurückzuführen: Kurz vor der Anhebung hatten viele Japaner panisch gekauft, um sich noch den alten Preis zu sichern.

Die Preise im Vergleich

Markt Alter Preis Neuer Preis Gültig ab
Deutschland 469,99 € 499,99 € 1. September 2026
Japan ca. 270 € ca. 325 € Ende Mai 2026

Ein branchenweiter Trend

  • Nintendo ist nicht allein: Auch Sony (PS5) und Microsoft (Xbox) hatten zuvor die Preise angehoben.
  • Umgekehrte Logik: Früher wurden Konsolen mit der Zeit günstiger — steigende Komponentenkosten kehren diesen Trend um.
  • Auch die alte Switch: Selbst die ursprüngliche Switch wurde in Japan teurer.

Einordnung & Analyse: Jetzt kaufen oder warten?

Für deutsche Interessenten ergibt sich ein klares Zeitfenster. Erstens gilt bis zum 1. September noch der alte Preis von 469,99 Euro, teils sogar mit Rabatten — wer ohnehin mit dem Kauf liebäugelt, fährt vor dem Stichtag günstiger. Zweitens sollte man den japanischen Einbruch nicht überbewerten: Vieles davon sind Vorzieheffekte, die sich wieder normalisieren dürften.

Unser Tipp: Nicht in Panik verfallen, aber den September-Termin als realistische Deadline für den günstigeren Preis im Kalender markieren. Wer noch unsicher ist, sollte ein mögliches starkes Spiele-Aufgebot abwarten — gute Titel können den höheren Preis subjektiv leichter rechtfertigen.

Armin Straate

Armin Straate

Autor:in bei GZ Journal

Armin Straate ist Chefredakteur bei gz-journal.de und verantwortet redaktionelle Inhalte aus Wirtschaft, News und Ratgeber. Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung verbindet er fundierte Recherche, klare Einordnung und verständliche Sprache. Sein Fokus liegt auf praxisnahen Analysen, aktuellen Entwicklungen und hilfreichen Orientierungspunkten für Leserinnen und Leser. Dabei steht für ihn verlässlicher Journalismus im Mittelpunkt, der komplexe Themen greifbar, relevant und nachvollziehbar macht.

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